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Rhabarbecue Sauce – Säure, Schärfe, leichte Süße mit Rhabarber

Werbung | Der Rhabarber ist ein spannendes Gemüse. Auch wenn man ihn aufgrund des fruchtig-sauren Geschmacks durchaus auch für Obst halten könnte. Das Knöterichgewächs kommt übrigens ursprünglich aus dem Himalaya und ist daher mit einem Rezept für eine Barbecue Sauce – die Rhabarbecue Sauce – genau richtig auf meinem Blog. Ihr wisst ja: Asian BBQ Matters! Diese Rhabarber Sauce eignet sich auch ganz hervorragend für Hähnchen und Schwein, macht sich aber auch auf einem Burger oder als Sauce für gegrilltes Gemüse wunderbar.

Rhabarber

Beim Geschmack kommt vor allem die Säure des Rhabarbers zum Tragen, gefolgt von Chili-Schärfe, die sich zunehmend aufbaut und von einem Hauch Süße begleitet wird. Klingt das interessant genug, um das Rezept auszuprobieren? Ich hoffe doch, denn ich weiß ja wie lecker sie ist.

Zutaten für Rhabarber BBQ Sauce

Interessanterweise ist Rhabarber scheinbar nicht bei jedem beliebt. In einer kürzlichen Umfrage, die ich auf Instagram in den Stories gestartet hatte, gaben sich nur 70% als Fans von Rhabarber zu erkennen. Wenn ihr allerdings bis hierher gelesen habt, dann zählt ihr euch gewiss zu diesen 70%.

Die Zutaten der Rhabarbecue Sauce

Allzu viel ist es gar nicht, das wir für diese Rhabarber Sauce brauchen. Natürlich Rhabarber, den ich glücklicherweise in meinem Garten ernten kann. Ansonsten achtet darauf, dass der Rhabarber noch fest ist, denn er neigt schnell dazu weich zu werden und Aroma zu verlieren.

Zutaten für Rhaberbecue Sauce

Ansonsten benötigen wir Wasser, Tomaten, Tomatenmark, Olivenöl, Zucker, etwas Essig, Schalotten, Chili, Knoblauch, Liquid Smoke*, Salz und Pfeffer. Also keine große Wissenschaft, wobei die Qualität der jeweils verwendeten Zutaten schon eine Rolle spielt. Frische Tomaten wären zum Beispiel ideal, aber aktuell schmecken die noch nicht, also vertraue ich auf Mutti*. Beim Essig hatte ich einen Himbeer-Essig verwendet, aber Apfel-Essig geht genauso. Dann stellt sich natürlich auch die Frage der Schärfe. Bei mir kamen getrocknete Thai-Chilis zum Einsatz, die mit 50-100.000 Scoville schon ordentlich Schärfe mitbringen. Insgesamt überwiegt bei der Rhabarber Sauce aber die Säure und die Schärfe ist wahrnehmbar, aber nicht störend. Den letzten Umami-Kick bekommt die Sauce noch durch ein paar Tropfen Tomami*, aber das ist nicht unbedingt notwendig.

Rhabarber BBQ Sauce

Die Zubereitung

Auch die Zubereitung stellt kein Hexenwerk dar, sondern ist schnell und einfach zu erledigen. Denn schließlich wollen wir unsere Sauce endlich auf unserem Stück Fleisch verteilen und nicht stundenlang in der Küche stehen.

Rhaberbecue Sauce

Der Rhabarber wird geschält, in kleine Stücke geschnitten, fertig. Zwiebeln und Schalotten in Olivenöl glasig schwitzen, Rhabarber und restliche Zutaten dazu, Umrühren, Zucker auflösen und Köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist. Anschließend geht es in den Mixer oder ihr verwendet den Pürierstab, um eine glatte Sauce zu erzeugen. Abschmecken ist in diesem heißen oder warmen Zustand nur bedingt möglich, da sich der Geschmack sowieso noch verändert, sobald die Rhabarber Sauce abgekühlt ist. Je nach Verwendungszweck lässt sich die Rhabarbecue Sauce dann nach dem Abkühlen noch in ihrer Konsistenz anpassen. Dünner mit etwas Wasser oder dickflüssiger zum Beispiel mit Guarkernemehl*.

Rhaberbecue Sauce auf Hähnchen

Probiert die Sauce doch zu wundervollem Iberico Schwein wie einem Presa oder einem Schweinerücken. Vielleicht zu Pollo Fino, auch das passt wunderbar oder natürlich auch auf einem Burger, denn Burger geht immer!

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