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Pollo Fino Asiatico – mit Kochbananen und Brokkoli

Pollo Fino Asiatico

Werbung | Was ist denn das nun wieder? Pollo Fino ist eine Hähnchenkeule ohne Knochen. Die Hähnchenkeule ist sowieso das schmackhafteste Teil vom Huhn, na gut, zusammen mit Chicken Wings,  und ausgelöst eignet es sich perfekt zum Grillen. Nach dem Auslösen könnte man die Keule übrigens auch sehr gut füllen, aber hier beschränken wir uns auf thailändische Würze, also Pollo Fino Asiatico!

Die Keulen

Hier greife ich, wie auch bei anderem Fleisch, sehr gerne auf Bio-Qualität zurück. Wenn ihr keinen entsprechenden Anbieter in eurer Umgebeung habt, dann kann ich euch das Hähnchenfleisch von Biohähnchen.de empfehlen. Top Qualität, die auch hier zum Einsatz kommt. Nun gut, zunächst muss die Keule ausgelöst werden. Das klingt schwerer als es tatsächlich ist. Dazu dreht ihr die Keule mit der Hautseite nach unten und setzt einen Schnitt bis zum Knochen entlang des gesamten Knochens. Dann müsst ihr nur noch um den Knochen herumschneiden um ihn zu lösen. Lediglich am Gelenk zwischen Ober- und Unterkeule müsst ihr ein wenig ausholen, da sich dort herausragendes Knorpelgewebe befindet.

Pollo Fino Asiatico

Das nun vor euch liegende Pollo Fino wird mit etwas Öl eingerieben und mit einer asiatischen, in dem Fall thailändischen Gewürzmischung, versehen. Hier war es Bangkok Rotes Thai Curry von Ehrenwort Genussmomente. Ein trotz des Namens nur leicht scharfer Rub, wenn ihr es nicht so scharf mögt. Den Rub lassen wir dann ein wenig einziehen für das Pollo Fino asiatisch.

Pollo Fino Asiatico

Das Pollo Fino Asiatisch wird dann bei indirekter Hitze gegrillt. Das ging dieses Mal auf meiner Weber-Kugel vonstatten. Die Garraum- und Kerntempertaur überwacht ihr am besten mit einem Thermometer wie dem IBT-4XS*.

Die Beilagen

Hier halte ich es mal wieder einfach. Gerade in der asiatischen und thailändischen Küche ist man schnell geneigt eine Vielzahl an Gewürzen und Kräutern zu verwenden. Auch ich mache das öfter und oftmals ist es auch der richtige Weg. Manchmal möchte ich jedoch auch bewusst einzelne Würzmittel mit bestimmten Zutaten kombinieren. Dadurch ergeben sich dann teilweise neue Geschmackskompositionen, die sonst überlagert worden wären. Hier trifft das auf die verwendeteten Kochbanen zu.

Frittierte Kochbananen

Kochbanenen sind inzwischen relativ gut zu bekommen und gerade in der asiatischen und südamerikanischen Küche gerne gesehen. Hier machen sie frittiert Bekanntschaft mit Pankomehl, Austernsauce und Thai-Basilikum. Das ist alles, und das schmeckt! Die Süße der Bananen, gepaart mit der Salzigkeit der Sauce und der Knusprigkeit des Panko. Thai-Basilikum, in dem Fall Horapa, das zumeist verwendete süßliche Basilikum, lässt sich überigens ganz leicht zu Hause ziehen. Ich säe alle paar Wochen neu aus, um immer frisches Bai Horapa parat zu haben.

Frittierte Kochbananen

Als weitere Beilage: Brokkoli! Auch ein immer gern gesehener Bestandteil der asiatischen Küche. Auch hier einfach gehalten. Lediglich leicht vorgekocht und anschließend auf dem Servierpfännchen* im Grill noch kurz angeröstet und warm gehalten. Dazu Kokosmilch mit gelber Currypaste*. Mehr braucht es nicht!

Brokkoli thailändisch

Schließlich noch ein paar Udon Nudeln. Nicht thailändisch, sondern japansich, aber ich mische ja sowieso gern und oft die Küchen durcheinander. Natürlich würde sich auch Jasmin Duftreis wunderbar eignen, aber mir war eben nach Nudeln.

Pollo Fino Asiatico

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