Asiatisch Fleisch Rezept Rind Thailand

Nua Tod – Thailändische Rinderhackbällchen

Nua Tod - Thailändische Rinderhackbällchen

Nua Tod ist ein sehr weiter Begriff, denn übersetzt heißt es nichts anderes als “gebratenes Fleisch”. Hackbällchen sind eben auch gebratenes Fleisch, und die gibt es hier thailändisch gewürzt und mit einer Erdnuss-Sauce serviert. Dazu Jasmin-Reis und ein wenig pfannengerührtes Gemüse und fertig ist eine wundervolle Mahlzeit voller Aromen, die mich gleich den nächsten Flieger nach Bangkok buchen lassen.

Es gibt jedoch auch eine ursprüngliche Variante von Nua Tod, die ich euch hier nicht vorenthalten möchte, die ich allerdings noch nicht zubereitet habe. Dabei wird Rindfleisch in feine Streifen geschnitten und in Fischsauce und eventuell anderen Zutaten mariniert. Anschließend wird das Fleisch getrocknet (ursprünglich sonnengetrocknet). Schließlich wird es noch in der Pfanne gebraten. Je nach Trocknungsdauer und Anbratzeit ist die Konsistenz dann irgendwas zwischen zäh, knusprig oder trocken.

Hier soll es aber um Rinderhackbällchen gehen. Diese Nua Tod sind einem Buch entlehnt, dass ich euch als Freunde der thailändischen Küche nur wärmstens empfehlen kann. Vatcharin Bhumichitr hat in “Thai-Currys”(*) 120 wundervolle Gerichte der thailändischen Küche zusammengestellt. Ebenfalls an dieses Buch angelehnt ist mein Trockenes Massaman-Curry mit Skirtsteak.

Ein paar Worte über die Zutaten

Ich verwende im Rezept Rinderhackfleisch, aber auch Lamm oder Wild eignet sich sehr gut. Besonders ausgefallene Zutaten sind auch nicht notwendig. Wenn man ab und zu thailändisch kocht, dann sollte eine thailändische Fischsauce(*) sowieso zum Pflichtinventar gehören. Das gleiche trifft auf diverse Currypasten zu. Die kann man  nun entweder fertig kaufen oder selbser herstellen. Eine fertige Massaman-Currypaste tut es für dieses Gericht. Wer selber mörsern und mischen möchte, der wird im oben erwähnten Buch fündig. Ansonsten verwnde ich – entgegen dem Originalrezept – noch kleingehackte Kaffirlimettenblätter. Diese geben den thailändischen Hackbällchen noch eine zusätzlich leicht frische Note.

 

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3 Kommentare

Grillbruder 21/09/2018 at 16:50

Hi Waldemar, ich würde mich sehr über ein Rezept freuen. Es geht nichts über die asiatische Küche.

Antworten
Waldemar 21/09/2018 at 17:18

Ein Rezept gibt es bestimmt irgendwann. Nachdem ich die 20 anderen Beiträge verfasst habe, die da warten 😉

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Waldemar 26/11/2018 at 12:43

Das Rezept ist nun online!

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