Asiatisch Rezept Rind Steak

Inside Skirt – japanisch-laotische Gaumenfreuden

Inside Skirt mit Süßkartoffel-Nudeln und Auberginen-Scheiben

(Werbung) Skirtsteak ist einer meiner Lieblings-Cuts vom Rind. Gerade auch in Kombination mit asiatischen Aromen finde ich ihn sehr passend, so zum Beispiel bei einem Massaman-Curry. Über die Vorzüge des Outside Skirt habe ich mich auch bereits an anderer Stelle ausgelassen. Heute soll es um ein sogenanntes Inside Skirt gehen.

Inside Skirt

Im deutschen Sprachgebrauch wird nicht zwischen Inside und Outside Skirt unterschieden. Für beide Cuts ist der Begriff Saumfleisch oder Kronfleisch gebräuchlich. Wenn man sich denn mal damit beschäftigt, bekommt man den Eindruck, dass die Unterscheidungen um welchen Teil des Zwerchfells es sich denn nun gerade handelt nicht immer ganz klar sind. Das liegt sicherlich auch mit daran, dass diese beiden Cuts erst seit kurzem auf deutschen Grills von Bedeutung sind. Während das Outside Skirt (wie der Name schon sagt) auf den äußeren Rippenbögen zu finden ist, so befindet sich das Inside Skirt im Bauchraum. Interessant ist übrigens das beide Cuts eigentlich zu den Innereien zählen, obwohl es sich um Muskelfleisch handelt.

Inside Skirt

Oft wird behauptet, dass das Outside Skirt etwas hochwertiger ist und einen feineren Geschmack aufweist. Ich kann das nicht beantworten, da ich noch nie beide Cuts gleichzeitig auf dem Grill und Teller hatte. Fakt ist jedoch, dass mir beide aufgrund ihres intensiven Aromas und des leichten Bisses sehr gut schmecken. Einen Fehler darf man bei Skirtsteak jedoch nie machen, nämlich es zu lange auf dem Grill lassen, denn dann wird es garantiert zäh. Hier ist kurze starke Hitze angesagt und ein Gargrad von Rare bis Medium Rare.

Japanisch

Das Japanische verbirgt sich hier in der Marinade. Das Inside Skirt wurde für 12 Stunden in einer Yakiniku-Sauce* mariniert. Ich hatte die Yakiniku-Sauce auch schon für eine japanische Gemüse-Beilage zweckentfremdet, und hier nochmal nicht ganz dem Entsprechungszweck. Es handelt sich eigentlich um eine Dip-Sauce für Fleisch, aber was mann zum Dippen nehmen kann, kann als Marinade nicht schlecht sein. Und das trifft hier auch voll zu. Am einfachsten ist der Griff zu einer Fertig-Marinade*, und die ist auch wirklich wunderbar. Selbstgemacht ist zwar noch besser, doch benötigt man so einige Zutaten wie etwa getrocknete Bonito Flocken, die man nicht unbedingt im Küchenregal stehen hat.

Inside Skirt mit Yakiniku-Marinade

Laotisch

Laotisch wird das ganz aufgrund Jeow Som, einem laotischen Dip, der wunderbar zu Fleisch und Fisch passt. Das ist natürlich kein Muss, da die Marinade schon ein zartes und angenehmes Aroma liefert. Wer jedoch die ganze Fülle an Schärfe, Säure, Süße und Salzigkeit haben möchte, der kann auf den Dip nicht verzichten. Außerdem könnt ihr den Dip auch für die hier verwendeten Nudeln und Auberginen oder sonstige Beilagen zu eurem Inside Skirt nutzen.

Süßkartoffel-Nudeln und Auberginen

Das war mal was Neues. Ich hatte mir letztens diese riesige Packung Süßkartoffel-Nudeln gekauft. Riesig von den Ausmaßen, Inhalt dann doch nur 500g. Da ich ja sowieso alles mögliche teste, war dies der richtige Zeitpunkt dafür. Nach Packungsanleitung gekocht hatten sie noch etwas Biss. Der Geschmack erinnert nicht unbedingt an Süßkartoffeln, Saucen und Flüssigkeiten können sie gut aufnehmen. Ich denke, dass diese Nudeln nach dem Kochen pfannengerührt eine noch bessere Figur machen.

Auberginen mit Gärten von Siam

Die Auberginen-Scheiben vervollständigen den Asia-Fusion-Mix. Leicht mit Öl eingerieben, mit „Gärten von Siam“*, einem Thai-Gewürz von Herbaria bestreut und leicht knusprig in der Pfanne ausgebraten.

Skirtsteak – japanisch-laotische Gaumenfreuden

Skirtsteak – japanisch-laotische Gaumenfreuden

Zutaten

  • 1 Skirtsteak, Inside oder Outside Skirt
  • Yakiniku-Sauce, z.B. von Ebara*
  • etwas Koriander zum Bestreuen
  • Süßkartoffel-Nudeln, z.B. als Glasnudeln* oder andere asiatische Nudeln nach Belieben
  • etwas Öl zum nachträglichen Anbraten der Nudeln
  • 2 Auberginen in Scheiben geschnitten
  • Gärten von Siam* von Herbaria
  • Öl zum bestreichen der Auberginen

Zubereitung

  1. Das Steak für 12 Stunden in der Yakiniku-Sauce marinieren.
  2. Den Grill auf hohe Hitze vorheizen und die Skirtsteaks von beiden Seiten scharf angrillen bis ausreichend Röstaromen vorhanden sind.
  3. Die Skirtsteaks dann für ein paar Minuten in den indirekten Bereich legen. Bei sehr dünnen Skirtsteaks darauf verzichten. Die Skirtsteaks sollten nicht über Medium Rare hinausgehen, sonst werden sie schnell zäh.
  4. Die Nudeln nach Pakungsanleitung kochen, abgießen und noch ein wenig mit Öl in der Pfanne oder im Wok anbraten.
  5. Die Auberginen-Scheiben mit Öl bepinseln und von beiden Seiten mit "Gärten von Siam" würzen.
  6. Die Auberginen-Scheiben unter Zugabe von etwas Öl in der Pfanne oder ohne Öl auf dem Grill braten bis sie gebräunt und weich sind.
  7. Das Skirtsteak ein paar Minuten ruhen lassen, damit die Fleischsäfte sich verteilen können, anschneiden und mit den Beilagen serviren. Ein wenig Koriander darüber.
  8. Dazu Jeow Som, den laotischen Dip reichen -> Rezept
  9. TIPP: Die Nudeln können nun noch mit einer Sweet Chili-Sauce verfeinert werden.]
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Inside Skirt

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