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Reise

Costa Rica

Wie kommt man auf Costa Rica? Ganz einfach, die Flüge waren günstig, und da als Familie mit 2 Kindern einiges an Flugkosten zusammenkommt, war dies ein ausschlaggebendes Argument. Außerdem wollen wir sowieso so viel von der Welt wie möglich sehen, und in Costa Rica waren wir eben noch nicht 🙂

Kulinarisch hatten wir nicht viel erwartet, wenn man den üblichen Beschreibungen in Reiseführern etc. glaubt. Dort ist in erster Linie von Gallo Pinto die Rede, und zweitens davon, dass jede Menge Huhn – zumeist kaum gewürzt – verspeist wird. Generell sollen die Ticos und Ticas eher sparsam bei Gewürzen sein.

Ja, Gallo Pinto ist nett, wenn man es noch nie hatte. Es ist drei Mal oder auch vier Mal ein gutes Frühstück, aber irgendwann konnte ich die Bohnen nicht mehr sehen, aber Eier und Speck machen alles wieder wett.

Huhn haben wir auch gegessen und entgegen den Unkenrufen war es ausnahmlos gut gewürzt, nicht stark, aber gut. Was auf jede Form von Huhn zutraf war, dass dieses wunderbar saftig war. Egal ob Keule oder Brust, trocken war es nie und schmeckte dadurch vorzüglich.

Ceviche

Eine der lokalen Besonderheiten gibt es an fast jeder Ecke: Ceviche. Egal ob nobles Restaurant oder Straßenstand, Ceviche ist in aller Munde. Nicht immer war uns allerdings klar, welcher Fisch verwendet wurde. Teilweise gab es auch gemischte Ceviche mit Fisch, Muscheln und Meeresfrüchten. Die Variationsbreite war groß, wahrscheinlich hat jede Tica ihr eigenes Rezept. Ich glaube, dass ich drei Mal Ceviche gegessen habe und die Qualität und Frische hat immer gestimmt.

 

Wo es Ceviche gibt, kann Lachs-Carpaccio auch nicht weit sein. Dieses wundervolle Gericht mit Kapern und Parmesan, durfte ich in Monteverde im Choco Cafe Rest genießen. Wenn es euch mal dorthin verschlägt, dann dürft ihr auch den leckeren Kaffee vor Ort nicht verpassen. Monteverde bzw. Santa Elena sind übrigens die idealen Startpunkte, wenn ihr euch den Regenwald ansehen wollt.

Und manchmal muss es dann eben Pizza sein. Der Klassiker weltweit. Unsere Pizzen verspeisten wir in Tambor bei Henry`s Pizza. Solide Pizzen in einem beschaulichen Dorf auf der Nicoya Halbinsel, nahezu direkt am weitläufigen Strand. Wer in der Gegend ist, der sollte unbedingt einen Ausflug in den Curu National Park machen, familiär geführt, mit Ausflügen zur Isla Tortuga und einer Vielzahl an potenziellen Tiersichtungen rund um die Basis. Als wir vor Ort waren wurden gerade Mangos von einer Horde Brüllaffen auf die Autos geworfen, während Waschbären die Reste vom Boden aufsammelten.

Bahia Drake – klingt das nicht toll? Das Tor in den Corcovado Nationalpark, aber auch ohne Dschungeltour ein Ort zum verweilen. Allein die Anfahrt mit dem Boot durch Mangrovenwälder und an der Küste entlang ist ein Highlight. In dem beschaulichen Dorf finden sich auch ein paar restaurants, die jedoch aufgrund der abgeschiedenen lage durchaus etwas mehr verlangen als in übrigen Teilen Costa Ricas. Ach ja, einen Geldautomaten gibt es auch nicht, also Bargeld einpacken. Die Knoblauch-Garnelen sowie den Red Snapper konnten wir uns dennoch leisten, schließlich kann man in einigen Restaurants auch mit Karte zahlen, wie z.B. im Restaurant Mar y Bosque (tolle Aussicht auf die Bucht) oder bei Claudio`s Grill (Barbecue aus dem Smoker).

Ein letztes kulinarisches Highlight der Reise stand bei unserem letzten Stopp noch an, aber das wussten wir da noch nicht. Wir blieben noch 2 Nächte in San Gerardo de Dota, um ein wenig Höhenluft zu schnuppern. Unsere Hütte der Quetzal Valley Cabins lag auf 2300 Meter, so dass es nachts sogar mal frisch wurde. Aufgrund der Höhenlage fanden sich auch wundervolle klare Gebirgsflüsse, in denen es vor Regenbogenforellen nur so wimmelte. Beim Wandern konnte man wunderbar die in de Strömung stehenden Forellen beobachten. Nach einer anstrengenden Wanderung kamen wir so in den Genuss eines wunderbaren Forellen-Sandwiches sowie eines Dips aus geräucherter Forelle.

Kulinarisches Fazit? Costa Rica ist sicherlich nicht für seine Küche berühmt, aber die landestypischen Speisen, die es überall gibt (Huhn, Ceviche, Gallo Pinto) haben uns durchweg sehr gut geschmeckt. Darüber hinaus hatten wir keine Schwierigkeiten jederzeit ein gutes Essen in jeglichen Preislagen zu bekommen. Auf die Empfehlungen bei Tripadvisor war hier ebenso Verlass wie auf EMpfehlungen von Locals und den Füllgrad der jeweiligen Location.

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